„Dann ist die ganze Waldorfschulbewegung für die Katz...“

Rudolf Steiners Idee einer „freien“ Waldorfschule - zu radikal für uns? Vortrag und Gespräch mit Johannes Mosmann

Rudolf Steiners Konzept einer "freien Waldorfschule" ist weitgehend in Vergessenheit geraten. Zu utopisch erschien es angesichts der widerstrebenden äußeren (gesellschaftlichen) und inneren (seelischen) Kräfte. Heute glauben deshalb nicht wenige Waldorfpädagogen, Steiner habe die Schule als einen dreigegliederten Organismus betrachtet; Selbstverwaltung bedeute, dass sich der Lehrer nebenher noch im Schulverein engagiere, um die Finanzierung kümmere oder Ähnliches. Mit Selbstverwaltung in dem Sinn, wie sie Steiner beschrieb, hat all das jedoch wenig zu tun. Die Neuerscheinung „Was ist eine „freie“ Schule?“ versammelt nun erstmals die Kernaussagen Rudolf Steiners zum Begriff der „Selbstverwaltung“ in Bezug auf die Waldorfschule, sorgfältig ausgewählt aus 29 Bänden der Gesamtausgabe. Was bedeutet das Wörtchen „frei“ im Namenszug einer „freien“ Waldorfschule? Wie gestalten sich die gegenseitigen Verhältnisse der Kollegen, welche Strukturen bilden sich? Und wie stellt sich eine freie Waldorfschule zu Staat und Wirtschaft? Der Herausgeber Johannes Mosmann wird in seinem Vortrag den Steinerschen Selbstverwaltungsbegriff skizzieren, um im anschließenden Gespräch gemeinsam zu prüfen, wie aktuell Steiners Selbstverwaltungsbegriff heute noch (oder wieder?) ist.

Veranstalter: Freie Bildungsstiftung und SinneWerk e.V. im Rahmen der Akademie-Vorträge im Karl-Ballmer-Saal.

Ort:

Ort: SinneWerk e.V., Karl-Ballmer-Saal, Liegnitzer Str. 15, 10999 Berlin-Kreuzberg

Kosten:

Selbsteinschätzung, 4 bis 14 Euro

Kontakt:

Clara Steinkellner

Weitere Informationen:

http://sinnewerk.de/kontakt.html

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